A Nightmare on Elm Street

Der Horror-Film A Nightmare on Elm Street von 1984 ist der erste der siebenteiligen und überaus erfolgreichen Reihe von Filmen über den Serienmörder Freddy Krueger. Die Filmkosten betrugen nur knapp 1,8 Millionen Dollar und er spielte weltweit mehr als 25 Millionen ein. 1986 wurde er mit dem begehrten British Fantasy Award als bester Film ausgezeichnet. Der Star-Regisseur Wes Craven führte außer im ersten sowie dem abschließenden Film der Freddy-Krueger-Reihe von 1994 Freddy´s New Nightmare auch in unzähligen weiteren Horror-Klassikern Regie wie beispielsweise The Hills Have Eyes von 1977. Auch sämtliche Teile der berühmten Scream-Horrorgeschichte gehen auf sein Konto.

Eins, zwei, Freddy kommt vorbei …

Wie der deutsche Titel Mörderische Träume schon vermuten lässt, spielen Träume eine bedeutende Rolle für die Geschichte. In der sogenannten „Elm Street“ in Springwood gehen merkwürdige Dinge vor. Die junge Tina Grey ist nicht die Einzige, die in ihrer nächtlichen Traumwelt von einem gruseligen Mann mit Hut und einer mit Messerklingen versehenen Hand heimgesucht wird. Auch ihre Freundin Nancy Thompson, die in der gleichen Straße wohnt, macht Bekanntschaft mit Freddy. Das Merkwürdige ist, dass die Verletzungen, die ihnen in den Träumen zugefügt werden, sich auch in der Realität zu manifestieren scheinen. Um Tina zu beruhigen, übernachten ihre Freunde bei ihr. Doch die Lage scheint aussichtslos und die Sache wird immer ernster. Die Jugendlichen versuchen, dem Ganzen auf den Grund zu gehen und kämpfen um ihr Leben.

Kultfilm mit interessanten Hintergründen

Auch für die Geschichte und für das Drehbuch ist Wes Craven selbst verantwortlich. Die Idee zur Horror-Geschichte und Kultfigur entstand, als Craven darüber las, dass ein Junge im Schlaf verstarb, nachdem er Albträume hatte. Der Name Freddy Krueger stammt von einem Jungen, der den Regisseur und Autor in seiner Kindheit verprügelt hat.

Interessant ist auch, dass die Karriere des Kult-Schauspielers Johnny Depp ohne diesen Film vielleicht gar nicht zustande gekommen wäre oder einen ganz anderen Verlauf genommen hätte. Denn eigentlich war er nur als Begleiter eines Freundes beim Casting erschienen, bei dem er dann überraschenderweise entdeckt wurde. Schließlich erhielt er die Rolle des Glen Lantz. Wie der Regisseur in der Dokumentation Never Sleep Again verlauten ließ, fand er ihn selbst eher zu blass und kränklich. Seine Tochter allerdings war sehr von seiner Erscheinung angetan und überzeugte ihn schließlich davon, Depp für die Rolle zu nehmen.

Der Schauspieler Robert Englund hat die Figur des Freddy Krueger stark geprägt und spielte sie in allen wesentlichen Teilen der Geschichte. Bemerkenswert ist, dass er sich speziell für das erste Vorsprechen vorbereitet hat und dafür Posen des berühmten deutschen Schauspielers Klaus Kinski einstudierte.

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